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Frühschoppen mit Spielmannszug und Geschichten aus Pritzerbe

Am Sonntag, dem 14. September fand wieder einmal ein Frühschoppen im „Gasthof am Kreuzdamm“ statt. Zu Gast war der Reservistenspielmannszug 1980. Auf die Minute pünktlich um 10.30 Uhr begann die Darbietung. 6 Querflötisten, 4 Trommler, 1 Stehpaukist und ein Beckenspieler sorgten für beschwingte Stimmung im Saal. Man sah viele Füße im Takt mitwippen und so mancher Zuhörer erinnerte sich wohl an den alten Pritzerber Spielmannszug. Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks erklangen die schmissigen Melodien und man merkte den Musikern den Spaß an ihrem Spiel deutlich an.

In den Pausen las Ortsvorsteher Klaus Meyer Meldungen aus der Pritzerber Stadtchronik vor. Es wurde deutlich, dass sich Vieles verändert hat – so wurde am 3. August 1912 eine Prämie von 25 Pfennigen für das Vorweisen einer toten Kreuzotter ausgelobt. Heutzutage droht eine Strafe von 2500 Euro für das Töten einer Schlange dieser Art. Andererseits ändert sich wohl Manches nie – am 10. September 1920 forderte der Stadtrat alle Bewohner Pritzerbes bei Androhung empfindlicher Strafen auf, die Bürgersteige vor ihren Häusern endlich besser zu reinigen.

Der Frühschoppen gefiel den etwa 50 Gästen offensichtlich gut, zumal Grit und Kai Kupfer wie gewohnt für leckere Speisen und Getränke gesorgt haben.

Fotos: Willi Krauzig

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