Neuwahl in Briest: Der Ortsbeirat ist wieder komplett aufgestellt
Am Sonntag, den 15. März 2026, waren die Bürgerinnen und Bürger in Briest an die Urnen gerufen. Nach einer vorzeitig notwendig gewordenen Wahl ist der Ortsbeirat nun wieder voll besetzt – und dank einer strategischen Entscheidung für die Zukunft auch deutlich krisenfester aufgestellt.
Die Hintergründe der Neuwahl: Dass die Briester überhaupt außer der Reihe wählen mussten, lag an den Folgen der letzten Kommunalwahl im Jahr 2024. Damals fanden sich für die drei zu vergebenden Sitze im Ortsbeirat lediglich zwei Kandidaten. Als nun kürzlich ein Mitglied aus dem Gremium ausschied, war der Ortsbeirat nicht mehr handlungsfähig, weshalb eine komplette Neuwahl unumgänglich wurde.
Um eine Wiederholung dieses Szenarios zu verhindern, zogen die Briester dieses Mal an einem Strang: Alle Kandidatinnen und Kandidaten traten über die gemeinsame Wählerliste „Wir für Briest“ an. Steffen John, der bereits in der vergangenen Amtsperiode als Ortsvorsteher fungierte, erklärt diesen pragmatischen Schritt: „Wir haben uns ganz bewusst für diese gemeinsame Liste entschieden, damit wir bei eventuellen Ausfällen künftig Nachrücker zur Verfügung haben.“
Das Wahlergebnis im Überblick Der gemeinsame Entschluss ging auf. Von den 286 wahlberechtigten Personen machten am Sonntag 110 von ihrem Wahlrecht Gebrauch, was einer Wahlbeteiligung von 38,46 Prozent entspricht. Insgesamt wurden 308 gültige Stimmen abgegeben (bei 6 ungültigen Stimmzetteln).
Die drei regulären Sitze im künftigen Briester Ortsbeirat verteilen sich auf folgende Kandidaten:
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Steffen John (115 Stimmen)
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Jasmin Brauer (66 Stimmen)
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Peter Elies (44 Stimmen)
Wie im Vorfeld erhofft, verfügt Briest nun auch über feste Ersatzpersonen, die bei Bedarf als Nachrücker in den Ortsbeirat einziehen können. Diese wichtigen Positionen belegen:
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Thomas Fiebag (36 Stimmen)
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Marcel Ehmke (35 Stimmen)
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Manuel Krause (12 Stimmen)
Wie Wahlleiter Patrick Baumann mitteilt, muss das endgültige Ergebnis auf der Sitzung des Wahlausschusses am 19. März 2026 noch einmal förmlich festgestellt und danach erneut veröffentlicht werden. An den Zahlen wird sich hierbei jedoch nichts mehr ändern.
