Havelsee: Wasserpreise steigen ab 2024

Die Wasserpreise in Havelsee werden ab dem Jahr 2024 merklich ansteigen, so haben es die Stadtverordneten von Havelsee bei ihrer Sitzung am 07. Dezember beschlossen. Dies betrifft sowohl den Preis für Trinkwasser als auch die Abwassergebühren. Ab 2024 wird der Preis pro Kubikmeter Trinkwasser von bisher 2,32 Euro auf 3,30 Euro brutto angehoben.
Beim Abwasser wird es eine differenzierte Gebührenerhöhung geben. Nutzer, die einen Anschlussbeitrag für ihre Abwasseranlage gezahlt haben, zahlen ermäßigte Gebühren. Der Kubikmeter Abwasser für beitragsbelastete Nutzer wird von bisher 4,40 Euro auf 5,31 Euro erhöht. Nicht beitragsbelastete Nutzer (Altanschließer) müssen künftig 6,03 Euro statt bisher 5,03 Euro pro Kubikmeter Abwasser entrichten. Die Grundgebühren bleiben unverändert.
Der Eigenbetrieb der Stadt Havelsee, der die Ortsteile Tieckow, Fohrde, Pritzerbe, Kützkow, Hohenferchesar, Marzahne versorgt, wird von der externen Firma Wasserverband Lausitz (WAL) mit Sitz in Senftenberg geführt. Die Preissteigerungen werden laut Amtsdirektor Guido Müller durch höhere Energie- und Personalkosten beim WAL verursacht. Auch die höheren Aufwendungen für die zuletzt in gehäufter Anzahl aufgetretenen Havarien fließen in die aktuelle Kalkulation ein.
Wie Müller berichtet muss auch die 1980 in Betrieb genommene Kläranlage in Pritzerbe in naher Zukunft durch einen Neubau ersetzt werden. Es werden zwei technische Varianten geprüft und man rechnet mit Fördermitteln in Höhe von 30 Prozent.

Julia Mahlow
Julia ist die Gründerin von Havelsee.de. Alles begann am 3. August 2007 unter dem Namen Stadt-Havelsee.de. Hauptberuflich ist Julia in der Energiebranche tätig, doch ihre Freizeit gehört der Heimat: Sie ist gerne auf Entdeckungstour und schreibt hier über das, was die Region bewegt. Dabei erzählt sie am liebsten die ganzen Geschichten hinter den bloßen Fakten. Auch ihre Hobbys – die Foto- und Videografie sowie das Programmieren – kommen der Seite zugute. Als im September 2024 die gedruckte MAZ verschwand, gründete sie kurzerhand die Zeitschrift „Zwischen Havel und See“. Das anfangs aus eigener Tasche finanzierte Projekt ist inzwischen zu einer gemeinschaftlichen Zeitungs-Initiative herangewachsen.