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Große Protestaktion in Pritzerbe: Landwirte und Handwerker setzen Zeichen

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Hinweis: Dieser Beitrag ist schon etwas älter und der Inhalt ist unter Umständen nicht mehr ganz aktuell. Er wurde vor 2 Jahren gepostet.

Seit den frühen Morgenstunden versammeln sich Landwirte und Handwerker zu einer eindrucksvollen Protestaktion an der Ampelkreuzung der Bundesstraße 102 zur Landesstraße 99 in Pritzerbe. Die Bundesstraße 102 zwischen Brandenburg und Rathenow sowie die Straßen nach Pritzerbe und Marzahne sind aufgrund der Demonstration vollständig gesperrt. Sogar die Zufahrt zur Havelstraße im Ort ist betroffen. Die Protestaktion, die bis 15 Uhr angemeldet ist, steht im Zusammenhang mit den bundesweiten Streiks und Demonstrationen der Landwirte.

Bereits gestern blockierten Landwirte den Kreisverkehr in Fohrde, und weitere Proteste sind für den kommenden Freitag geplant. Zwischen 5 und 10 Uhr sowie zwischen 13 und 16 Uhr wird der Kreisverkehr in Fohrde erneut zum Zentrum der Proteste. Kraftfahrer, die am Freitag unterwegs sind, sollten sich auf mögliche Straßensperrungen vorbereiten.

Hintergrund der Proteste ist der kürzlich diskutierte Entwurf der Bundesregierung, der vorsieht, die Subventionen für Agrardiesel zu streichen und eine Kfz-Steuer für land- und forstwirtschaftliche Maschinen einzuführen. Obwohl die Bundesregierung nach ersten Protesten der Verbände bereits nachgab und die Subventionen bis 2026 schrittweise reduzieren will, ist der Deutsche Bauernverband (DBV) unzufrieden. Der DBV fordert die vollständige Rücknahme der Steuererhöhungen für die Landwirtschaft. Aus diesem Grund setzt der Verband die angekündigte Protestwoche fort, und es schließen sich zahlreiche Handwerker, Fuhrunternehmer und andere Betriebe den Demonstrationen an.

Die Protestaktionen verdeutlichen den Unmut und die Sorgen der Landwirte und ihrer Unterstützer angesichts der geplanten steuerlichen Veränderungen. Die kommenden Tage könnten von weiteren Streiks und Demonstrationen in der Region geprägt sein.

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Julia Mahlow

Julia ist die Gründerin von Havelsee.de. Alles begann am 3. August 2007 unter dem Namen Stadt-Havelsee.de. Hauptberuflich ist Julia in der Energiebranche tätig, doch ihre Freizeit gehört der Heimat: Sie ist gerne auf Entdeckungstour und schreibt hier über das, was die Region bewegt. Dabei erzählt sie am liebsten die ganzen Geschichten hinter den bloßen Fakten. Auch ihre Hobbys – die Foto- und Videografie sowie das Programmieren – kommen der Seite zugute. Als im September 2024 die gedruckte MAZ verschwand, gründete sie kurzerhand die Zeitschrift „Zwischen Havel und See“. Das anfangs aus eigener Tasche finanzierte Projekt ist inzwischen zu einer gemeinschaftlichen Zeitungs-Initiative herangewachsen.

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