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Von Bonbons und Traditionen: Kinderfasching in Pritzerbe erlebt Rettung in letzter Minute

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Hinweis: Dieser Beitrag ist schon etwas älter und der Inhalt ist unter Umständen nicht mehr ganz aktuell. Er wurde vor 2 Jahren gepostet.

Der Saal der Gaststätte am Kreuzdamm in Pritzerbe platzte heute aus allen Nähten, als der alljährliche Kinderfasching stattfand. Doch die fröhliche Veranstaltung wäre beinahe ins Wasser gefallen, wie Hans-Jürgen Pieper berichtet, der gemeinsam mit seiner Frau viele Events in Pritzerbe unterstützt.

Im vergangenen Jahr wechselte die Gaststätte nach 33 Jahren den Besitzer. Die langjährigen Wirtsleute Klaus und Heidrun Meyer übergaben an den Berliner Daniel Friedrichs. Friedrichs leitet die Gaststätte derzeit und wird sie am 16.03.2024 an das neue Wirtspaar Grit und Kai Kupfer aus Chemnitz weitergeben.

Für den diesjährigen Kinderfasching schien es zunächst keine konkreten Pläne zu geben – er wurde irgendwie vergessen, so Pieper. Doch in letzter Minute sprangen der Kulturerbenverein Pritzerbe und Hans-Jürgen Pieper ein, um das Fest zu organisieren. Auch der Pritzerber DJ Peter Nitze war dabei, der schon oft für die musikalische Untermalung beim Kinderfasching sorgte.

Selbst der ehemalige Wirt Klaus Meyer half heute weiterhin und stand hinter dem Tresen. Er erinnert sich an die Kinderfaschingsfeiern vor 65 Jahren, als er selbst noch ein Kind war. Damals wie heute fanden sie immer am ersten Samstag im Februar statt, und auch damals schon regneten Bonbons von der Decke. Allerdings gab es damals noch zusätzlich einen Feuerwehrball, eine Tradition, die heute noch im Nachbarort Fohrde gepflegt wird.

In Fohrde stehen am 09.03.2024 der Kindertanz und Feuerwehrball an, bei dem auch das 115-jährige Jubiläum der Feuerwehr Fohrde gefeiert wird.

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Julia Mahlow

Julia ist die Gründerin von Havelsee.de. Alles begann am 3. August 2007 unter dem Namen Stadt-Havelsee.de. Hauptberuflich ist Julia in der Energiebranche tätig, doch ihre Freizeit gehört der Heimat: Sie ist gerne auf Entdeckungstour und schreibt hier über das, was die Region bewegt. Dabei erzählt sie am liebsten die ganzen Geschichten hinter den bloßen Fakten. Auch ihre Hobbys – die Foto- und Videografie sowie das Programmieren – kommen der Seite zugute. Als im September 2024 die gedruckte MAZ verschwand, gründete sie kurzerhand die Zeitschrift „Zwischen Havel und See“. Das anfangs aus eigener Tasche finanzierte Projekt ist inzwischen zu einer gemeinschaftlichen Zeitungs-Initiative herangewachsen.

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